Entdeckung

Wer hat die biologischen Rhythmen entdeckt?

Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckte der Berliner Sanitätsrat Dr. Wilhelm Fließ (Arzt und Biologe) aufgrund langfristiger Beobachtungen der Krankheitsverläufe seiner Patienten eine zeitliche Gesetzmäßigkeit in Erkrankung, Gesundung oder Todesdatum. Selbstmordversuche, Krisen während der Genesungsphase, selbstverschuldete Unfälle und Operationssterblichkeit traten so verstärkt an bestimmten Tagen auf, dass sich über die Jahre hin daraus ein biologischer Rhythmus ablesen ließ. Kurz nach Veröffentlichung seiner Untersuchungsergebnisse vermeldete der Wiener Psychologe Hermann Swoboda gleiche Ergebnisse. Beide Wissenschaftler hatten, ohne voneinander zu wissen, sowohl den körperlichen, als auch den seelischen Lebensrhythmus entdeckt. Erst dreißig Jahre später stieß der Innsbrucker Ingenieur Dr. Friedrich Teltscher aufgrund der Examensarbeiten seiner Studenten auf Schwankungen der geistigen Leistungsfähigkeit, welche einem geordneten Rhythmus folgten, dem 33-Tage Zyklus, der geistige Rhythmus. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen sind bisher über biologische Rhythmen durchgeführt worden. Nahezu alle kamen zu dem Ergebnis, dass jeder der drei bekannten biologischen Rhythmen, der körperliche Lebensrhythmus, der seelische Lebensrhythmus und der geistige Lebensrhythmus, einen nicht unwesentlichen Einfluss auf unser Leben ausüben.
Anna Sevillio, 42 Jahre
Ich hatte bemerkt, dass ich mich nicht zu jeder Zeit gleich gefühlt habe und dass ich auch nicht zu jedem Zeitpunkt die gleiche Leistung bringen konnte. Seitdem ich mit dem BIOLIFE®-Kalender meine Lebensrhythmen genauer beobachte, habe ich festgestellt, dass es für verschiedene Tätigkeiten optimale Zeiten gibt.

Anna Sevillio, 42 Jahre